Unsere aktuellen LeseTIPPS

„Sophie Scholl“ von Heiner Lünstedt mit Illustrationen von Ingrid Sabisch

Ab 14 Jahren

Die Erzählung in dieser Grafic Novel beginnt im Jahr 1937. Zu dieser Zeit ist Sophie bereits 16 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in Ulm. In kurzen, prägnanten Szenen werden die verschiedenen Lebensstationen bis zu ihrer Hinrichtung dokumentiert. Man lernt sie hauptsächlich Regimezweiflerin und Widerstandskämpferin kennen. Die Bilder unterstreichen sehr schön das Geschriebene und unterstreichen dadurch das Leseerlebnis


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„Schluss. Jetzt werd ich etwas tun“ von Maren Gottschalk

Ab 14 Jahren

 

 

In dieser Biografie erzählt uns Maren Gottschalk über das Leben und die Kindheit von Sophie Scholl. Sie wurde als viertes Kind von Lina und Robert Scholl geboren. Ihre Eltern erzogen ihre Kinder für die damalige Zeit sehr liberal. Allerdings legten sie sehr viel Wert darauf, dass ihre Kinder eine gute Bildung und einen Zugang zu Kunst, Kultur und Literatur bekamen. Von klein auf war Sophie ein sehr gerechtigkeitsliebender und naturverbundener Mensch. Als Hitler und die Nazis Stück für Stück Deutschland „eroberten“, machten ihre Eltern keinen Hehl daraus, dass sie diese Entwicklung beängstigte und sie sie verabscheuten. Trotz alledem schafften es die Nazis auch die Geschwister Scholl in ihren Bann zu ziehen. Wie konnte dies geschehen und was bewegte sie letztendlich wiederum, dass sie sich gegen dieses Regime stellten.

 

Wer mehr über diese Zeit und unsere Geschichte erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch nur wärmsten empfehlen. Mich selbst hat es tief beeindruckt!

 

 

Maren Gottschalk, Schluss. Jetzt werd ich etwas tun

Taschenbuch

Verlag: Gulliver

10,30€   


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„Radieschenmaus und Kuschelgurke“ von Miro Poferl

Ab 5 Jahren

 

Gurkige Mitarbeiter, freche Gemüsemäuse, Affenhitze-Ferien, Kuschelgurken und Christgemüse! Du bist neugierig?

 

Dann lass dir in 12 Geschichten voller Witz von einem Gartenjahr bei Almas Familie erzählen. Alma wohnt mit Mama, Papa, ihrem kleinen Bruder Josef und der Katze Mizzie dort, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Obwohl es ganz viele Häuser bei ihnen gibt. Aber da wohnen keine Menschen drin, sondern Pflanzen, genauer gesagt Gemüse. Denn Almas Papa hat eine Gärtnerei.

 

Und so berichten uns Alma und Josef aus ihrer Sicht nicht nur, was man rund ums Jahr zum Gärtnern so alles braucht und welche Pflanzen und Tiere in einer Gärtnerei zu finden sind. Wir bekommen auch viele Tipps und Anleitungen. Zum Beispiel wie man einen Regenmesser baut, um herauszufinden, wie viel es geregnet hat. Oder wie man gschmackige Radieschen Mäuse für die Käseplatte macht, Blumen zieht, ein Insektenhotel baut, Seedbombs herstellt, wie man Kräuter und Samen trocknet und wie man weihnachtliche Meisenknödel und Sterne macht. Das ist für jede Jahreszeit und Gartenart etwas zum Mitmachen dabei.

 

Die in leuchtenden Farben collagierten Illustrationen unterstützen diese fröhliche Geschichte wunderbar und sprühen geradezu vor Ideen und guter Laune.

 

Ein wunderschönes Vorlese- und Mitmachbuch für die ganze Familie, das große Lust darauf macht, gleich selber los zu gärtnern.

 

Miro Poferl, Radieschenmaus und Kuschelgurke

Hardcover

Verlag: G&G

Preis: 16,95 €


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„Pauls Garten“ von Julian und Timon Meyer

Ab 4 Jahren

 

Der Maulwurf Paul hat den allerschönsten Garten, den er liebevoll hegt und pflegt. Auch das Schweinchen Erna liebt Pauls Garten und möchte nichts lieber, als ihm bei der Gartenarbeit zu helfen. Paul kann Hilfe auch gut gebrauchen und so machen sich die zwei auch gleich an die Arbeit. Als die Erntezeit gekommen ist, sind plötzlich die Beete leer, die Bäume kahl und alle Früchte verschwunden. Kann es sein, dass Erna, Pauls Helferin, etwas damit zu tun hat???

 

Eine entzückend farbenfroh und voller Witz illustrierte und in Reimen erzählte Geschichte über Großzügigkeit, Nächstenliebe und Freundschaft.

 


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„Der Natur auf der Spur“ von Benjamin Zephaniah mit Illustrationen von Nila Aye. Übersetzt von Susanne Weber.

Ab 4 Jahren

 

Dieses Bilderbuch ist eine entzückend schöne Liebeserklärung an die Schönheit der Natur direkt vor der eigenen Haustür.

 

In einfachen Worten und kurzen Reimen werden wir mitgenommen auf einen Spaziergang durch einen schönen Garten und treffen dabei auf allerlei Gartengetier. Und wer hätte geahnt, wie viel in so einem kleinen Stück Natur los sein kann!

 

Gerade optisch gibt es viel zu entdecken, denn der Garten wimmelt voller fröhlicher Gartentiere. Die wunderbaren Illustrationen in satten Farben und klaren Formen stecken voller witziger Details und kleiner Nebengeschichten, die zum ganz genauen Hinschauen und Weitererzählen einladen. Wir entdecken Regenwürmern, die fleißig umgraben, Charleston tanzende Käfer und diebische Eichhörnchen. Sie alle sind so entzückend, dass man sich gar nicht sattsehen kann. Durch diesen wimmeligen Charakter und die einfache Sprache in Reimform haben sicher auch schon die Kleinsten Freunde an diesem Buch. Auch die wunderbare Übersetzung von Susanne Weber muss hier erwähnt werden. Das ist bei Reimen ja keine so einfache Sache. Hier allerdings gelingt es so gut, dass sich beim Vorlesen sehr schnell eine schöne Sprachmelodie entwickeln kann.

 

Ein wunderbar fröhliches Bilderbuch, dass ganz bestimmt schon die Kleinsten von der Schönheit der Natur begeistern kann.


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„Oma, Huhn und Kümmelfritz“ von Michael Roher

Ab 8 Jahren

 

Der Kümmelfritz ist der Enkel von der Woniafka Oma. Und das Huhn ist der beste Freund vom Fritz. Es ist ein richtiges Engelshuhn mit einem ungemein edlen Charakter und steckt voller toller Einfälle und Ratschläge. Zum Beispiel wie man ärgerlichen Gatschgolatschen das Fürchten lehrt oder warum Schoko Bananen zum Frühstück auf jeden Fall per Gesetz verboten gehören. Und obwohl das Huhn in erster Linie immer an sich selbst denkt, ist es doch auch ein ziemlich guter Freund, auf den man in jeder Lebenslage zählen kann.

 

9 Geschichten zum Schmunzeln und sich freuen voller Schmäh, Wärme und Liebenswürdigkeit.


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„Der Dachs schreibt hier bei Kerzenlicht“ von Erwin Moser

Ab 5 Jahren

 

Gereimte Tiergedichte in „Erwin-Moser-Bestform“.

 

Ganz egal ob Erwin Moser über ein hüpfendes Känguru, müde Kamele, mampfende Affen, kratzende Katzen schreibt, diese Unsinn-Gedichte gehen schon den Kleinsten gut ins Ohr.

 

Eine kleine Kostprobe gefällig:

Über der Erde braust der Sturm,

unter der Erde haust Herr Wurm.

Hat Äpfel, Kerze und Roman,

womit ihn nichts erschüttern kann.

 

Ein kleines Poesiebuch für Groß und Klein, das auch schon mich und meine Kinder begeistert hat, zum immer wieder Anschauen, Lesen und Mitreimen. Liebevoll bebildert mit den für Erwin Moser so typischen Illustrationen.

 


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„Esther und Salomon“ von Elisabeth Steinkellner mit Illustrationen von Michael Roher

Ab 14 Jahren

 

 

Ein ungewöhnlicher Roman in Versform, der auf außergewöhnliche Weise von Dingen erzählt, für die es keine Worte gibt.

 

Wie übersteht man bloß zwei Wochen in einem Hotel mit Eltern, die sich nur noch anschweigen und einer fünfjährigen Schwester, die unentwegt Meerjungfrauenbilder ausmalt und von Arielle plappert? Die vierzehnjährige Ester möchte sich am liebsten selbst zur Adoption freigegeben. Und nur ihre kleine Schwester Flippa merkt, wie es Esther wirklich geht. Und plötzlich ist er da, Salomon auch 14 und selbst großer Bruder. Plötzlich geht ein winziges Rumpeln um die Welt und alles ist irgendwie auf einmal groß und neu und aufregend. Aber was passiert nach dem Urlaub? Kann man Entfernung mit Worten überbrücken?

 

Aus zwei Perspektiven erzählt dieser kraftvolle und berührende Roman von der ersten großen Liebe, vom Getrennt-Sein und von zwei Lebenswelten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Denn nachdem Esther beginnt, übernimmt Salomon, dessen Mutter in einer Hotelküche arbeitet und der vieles aus seiner Vergangenheit als Flüchtling zu bewältigen und verarbeiten hat, das Erzählen.

 

Ein wunderschön mit Polaroids und Skizzen gestaltetes Buch, das auf faszinierende Weise vom Erwachsenwerden in all seinen Dimensionen erzählt und einem mit einem Herzen voller Hoffnung zurücklässt.

 

Elisabeth Steinkellner, Esther und Salomon

Hardcover

Verlag: Tyrolia

19,95€   


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„Eine halbe Banane und die Ordnung der Welt“ von Sarah Orlovsky

Ab 10 Jahren

 

Zwei Schwestern: früher einmal eng miteinander verbunden, heute durch eine unsichtbare Wand getrennt. Zwei Schwestern: die Jüngere voller Liebe, Bewunderung und Sorge, die Ältere magersüchtig.

 

In kurzen und prägnanten Episoden erzählt uns die „kleine“ Schwester von ihren Ängsten und Sorgen, die sich rund um ihre große Schwester drehen. Sie teilt mit uns ihre Erinnerungen an Zeiten voller Spaß, in denen sie liebevoll von Barbara umsorgt wurde und sie immer ein offenes Ohr für sie hatte. Wir bekommen ein Wechselspiel aus Angst, Sorge, Schuldgefühl und Machtlosigkeit zu spüren, denn sie vermisst ihre „richtige“ große Schwester so sehr!

 

Eine berührende und zu Herzen gehende Geschichte, die uns die Hilflosigkeit dieser Situation für die Betroffenen vor Augen führt.

 


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„Gwendolyn macht´s andersrum“ von Melanie Laibl mit Illustrationen von Barbara Fisinger

Ab 5 Jahren

 

Für Gwendolyn, das Mäusemädchen, ist jeder Tag ein guter Tag, um alles Mal andersrum zu machen! Zum Beispiel einen Drunter-und-drüber-Tag verbringen, an dem die Zehen endlich mal was zu sehen kriegen und wir herausfinden, wie die Welt wohl aussieht, wenn wir sie kervehrt herum betrachten? Oder einen Sternen-schnupper-Tag mit ganz vielen Übernachtungsgästen ohne Schlafsäcke, Waschzeug und Snacks, dafür aber mit Milchstraßenmilch und ganz großem Sternenkino veranstalten. Oder wie wäre es mit einem einen Klirrkalt-Flockenflug-Tag mitten im Sommer oder einem närrischen Knalltüten-Kichererbsen-Tag, an dem man einfach Mal in eine ganz andere Rolle schlüpft?

 

Denn, palpperlapieps, andersrum ist niemals dumm! Und Sachen einfach so wie man will auf Mäuseart zu machen, schon gar nicht! So schafft Gwendolyn es auch immer wieder, ihre Freunde zum Staunen zu bringen und jeden Tag zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen.

 

10 mausvergnügte Vorlesegeschichten zum Schmunzeln und sich freuen!

 

Melanie Laibl, Gwendolyn

Hardcover

Verlag: Edition Nilpferd

Preis: 16,95 €


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„Ein Geschenk für den König“ von Heinz Janisch mit Illustrationen von Silke Leffler

Ab 4 Jahren

 

Der König, groß, glanzvoll und mit Krone auf dem Kopf ist imposant anzusehen, doch ihm fehlt etwas. Alle versuchen ihm das richtige Geschenk zu machen und präsentieren ihrem König die unglaublichsten Dinge, damit er wieder glücklich sein kann. Doch nichts davon ist das, was ihm so dringlich fehlt. Bis ein kleines Mädchen ihn ganz einfach in dem Arm nimmt. Und genau das ist es, wonach der König sich gesehnt hat, denn es gibt viele Arten von Geschenken: teure, goldene, glänzende. Aber das schönste Geschenk vom allen ist die Nähe eines anderen Menschen!

 

Eine wunderschön in collagierten Zeichnungen illustrierte Bilderbuchgeschichte über Sehnsucht und Nähe.

 


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„Der Wassermann hat Zeit“ von Leonie Schlager

Ab 5 Jahren

 

Der Wassermann sagt, Zeit kann man nicht verschwenden und zeigt uns auf welch vielfältige und wunderbare Weise man seine Zeit genießen kann. Nichts ist zu klein oder unbedeutend für ihn, um Zeit damit zu verbringen. Und so erzählt er uns, wofür er sich Zeit nimmt und Zeit lässt. Und warum ihm das zum reichsten Mann der Welt macht.

 

Ein wunderschön illustriertes, poetisches Bilderbuch über das wichtigste, das man haben kann; Zeit!

 


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„Es tanzt ein Mi Ma Monsterchen“ von H.C. Artmann mit Illustrationen von Linda Wolfsgruber

Ab 2 Jahren

 

Die Melodie vom Bi Ba Butzemann kennt wohl jeder und jede und genau das macht das Vorlesen dieses ausgewöhnlichen Pappbilderbuches zu, nicht nur für die Vorleser zu einem großen Spaß. Denn auch die Allerkleinsten werden zum aktiven Mitmachen eingeladen.

 

So wird das Buch geschüttelt und gerüttelt, es wird geklatscht und im Rhythmus auf bunte Punkte getippt. Doch statt dem gefürchteten Bi Ba Butzemann, dem man aus dem Kinderlied kennt, tanzt hier ein Mi Ma Monsterchen im Haus herum.

 

Ein echtes Mitmacherlebnis und eine ungewöhnliche und künstlerisch besonders schön umgesetzte Variante des Konzepts des „Mitmachbuchs“.

 


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„Pippa und das Wolkenei “ von Astrid Nagl mit Illustrationen von Judith Auer

Ab 4 Jahren

 

Das Eichhörnchen Pippa hat es genau gesehen! Die Wolke hat ein rosarotes Ei gelegt. Obwohl ihre beste Freundin Igel Ida meint Wolken legen keine Eier, lässt sich Pippa nicht beirren. Und Schwupps ist das Wolkenei auch schon eingefangen und muss beschützt, gehegt und gepflegt werden. So ein Ei braucht ein kuscheliges Nest. Und ob man es wohl ausbrüten muss? Doch plötzlich kommt ein Windstoß auf und das Wolkenei hüpft davon und tanzt immer höher in die Luft, bis es nicht mehr zu sehen ist. Zum Glück begreift Pippa schnell das Wunder zum Freuen da sind und dass sie gar nicht traurig sein muss.

 


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„Monster-Mikroben: Alles über nützliche Bakterien und fiese Viren“ von Marc Van Ranst und Geert Bouckaert mit Illustrationen von Sebastian Van Doninck

Ab 7 Jahren

 

Wusstest du, dass sich in einem Teelöffel Gartenerde über eine Milliarde Bakterien befinden? Und Bakterien gibt es nicht nur dort. Man findet sie eigentlich überall und das ist auch gut so! Selbst auf uns findet man sie, denn Bakterien, Viren und Pilze machen einen großen Teil unseres Körpers aus. Ohne diese Mikroben wäre das Leben auf unserer Erde gar nicht erst möglich. Denn Mikroben gibt es nicht nur überall, sondern auch schon immer, sind sie doch die älteste Lebensform auf der Erde.

 

Aber was machen Mikroben eigentlich? Und was genau ist der Unterschied zwischen guten Mikroben, die uns helfen und den richtig gefährlichen, die uns krank machen? Mit frechen Illustrationen und wissenschaftlich fundiert gibt uns dieses wunderbare und klar strukturierte Sachbuch Antworten auf die häufigsten Fragen rund um diese spannenden Organismen. So erfahren wir nicht nur, was Mikrobiologinnen genau machen.

 

Sondern auch, wie Antibiotika funktioniert, was genau beim Impfen passiert und warum die Grippe immer wieder zurückkommt. Und nicht nur das mit kleinen Wissenstest nach jedem Kapitel und vielen Experimenten mit einfachen Haushaltsmitteln werden wir selbst aktiv und zu Wissenschaftlerinnen!

 

Für kleine Mikrobiologinnen und alle, die es noch werden wollen.


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"Mr Bats Meisterstück oder die total verjüngte Oma" von Christine Nöstlinger mit Illustrationen von Erhard Dietl

Ab 8 Jahren

 

Neuaufgelegt - ein Muss für alle Nöstlinger-Fans. Uns erwarten eine turbulente Zeitreise und ein Verjüngungstrank mit erstaunlicher Wirkung.

 

Der geheimnisvolle Mr Bat hat eine Zeitmaschine erfunden, die es ihm ermöglicht, Robis Oma einen Verjüngungstrank anzubieten. Da er ihn einfach so von einer längst verstorbenen Urahnin übernommen, weiß er allerdings nur wenig über den Trank. Das stört die Oma aber ganz und gar nicht und sie trinkt gleich die ganze Flasche aus und verwandelt sie sich ruckzuck in ein fünfjähriges Mädchen. Das geht Robi dann aber doch zu weit. Allerdings gibt es nur eine, die die Verwandlung wieder rückgängig machen kann: Mr Bats Urahnin in der Vergangenheit!


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„Das Universum - Was unsere Welt zusammenhält: Antworten auf die großen Fragen der Menschheit“ von Lucy und Stephen Hawking. Übersetzt von Stephan Matthiesen

Ab 12 Jahren

 

Dieses Buch vereint all die vielen Essays und Informationskästchen von Experten der jeweiligen Forschungsgebiete, die Lucy Hawkins und ihr Vater Stephen Hawkins für ihre George Buch Reihe gesammelt haben. In vielen kurzen und spannenden Essays werden all die „großen Fragen“ leicht verständlich und sehr unterhaltsam beantwortet. Angefangen von der Entstehung des Universums über Teilchenkollisionen, den Nachthimmel, Exoplaneten, schwarze Löcher, die dunkle Seite des Mondes, die Drake-Gleichung, Wurmlöcher, künstliche Intelligenz, Quantencomputer, fahrerlose Autos, den Klimawandel bis hin zum Problem der Wissenschaftsleugnung findet man eine Vielzahl an interessanten Themengebieten.

 

Ein rundum gelungenes Kompendium, das sicher nicht nur Kinder begeistern kann.


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„Nette Skelette: Röngtenbilder von Tieren und Pflanzen“ von Jan Paul Schutten mit Fotographien von Arie van ´t Riet

Ab 8 Jahren

 

Dieses Buch ist ungewöhnlicher, als du denkst. Denn in seinem Inneren findet man nur wunderschön kolorierte Röntgenaufnahmen, sondern auch die erstaunlichsten Fakten über Tiere. Auf jeweils einer Doppelseite werden Weichtiere, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere beleuchtet und wir dazu aufgefordert, einfach Mal genauer hinzusehen. Denn beim genauen Hinsehen entdeckt man Dinge und Wissen, das normalerweise verborgen bleibt.

 

Und so blicken wir durch die harte Schale eines Skorpions und erfahren, was für liebevolle Mütter sie sind. Bewundern die schmalen Taillen und multifunktionalen Fühler der Hummeln. Staunen über die Seezunge, die sich Picasso nicht verwunderlicher hätte ausdenken können. Freuen uns über das Ausnahmetier Seepferdchen und das Supertier Maus. Und erfahren, dass der Knochenaufbau von Fledermäusen dem des Menschen viel ähnlicher ist als dem einer Maus.

 

Der erfolgreiche Sachbuch-Autor Jan Paul Schutten erzählt in seinen Texten so mitreisend, humorvoll und leicht verständlich, dass man das Buch gar nicht mehr aus er Hand legen möchte.

 

Ein erstaunliches und außergewöhnliches schönes Sachbuch. Unbedingte Leseempfehlung!


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„Wie Tiere sprechen – und wie wir sie besser verstehen“ von Karsten Brensing mit Illustrationen von Nikolai Renger

Ab 9 Jahren

 

Kannst du dir vorstellen, dass viele Tiere ein echtes Vokabular haben? Willst du wissen, warum lügen eine geniale Erfindung ist und die geistige Entwicklung erst ermöglicht hat? Glaubst du mir, dass einige Affen Arten sogar Redewendungen verwenden und Tiere höflich sein können? Dieses Sachbuch entführt in die überraschende Welt der Verhaltensbiologie und erklärt ganz nebenbei, wie sich der menschliche Geist im Lauf der Evolution entwickelt hat und wo unsere Sprache herkommt.

 

Ein wunderbares Sachbuch über die die Wunder der Tierwelt, das uns hilft, uns selbst und unsrer tierischen Freunde besser zu verstehen. Inklusive Experimente und Glossar!

 

Zum Glück gibt es noch einen weiteren Band des Autors rund um Tiere, das sogar Wissensbuch des Jahres 2019 war und das wir euch ebenso ans Herz legen möchten:

  • "Wie Tiere denken und fühlen" (Um dieses Buch per Mail zu bestellen, einfach hier klicken!)

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„Hans Christian Andersen: Die Reise seines Lebens“ von Heinz Janisch mit Illustrationen von Maja Kastelic

Ab 4 Jahren

 

Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.

 

Elsa ist sieben und fährt mit ihrer Mutter in der Pferdekutsche nach Kopenhagen. Mit ihnen reist ein älterer Herr, der sich als Hans Christian Andersen vorstellt. Die zwei kommen ins Gespräch und als Elsa erfährt, dass Herr Andersen Märchen liebt, bittet sie ihm, ihr eines zu erzählen. Und so erzählt er ihr das Märchen von einem Jungen, der fliegen lernte, das Märchen seines Lebens. Und was als sehr traurige Geschichte beginnt, endet in einem Königreich der Buchstaben, als Hans seine Freude am Schreiben findet und es schafft nur mithilfe seiner Fantasie alles Mögliche und Unmögliche passieren zu lassen.

 

Ein wunderschön einfühlsames Porträt vom berühmten Märchenerzähler Hans Christian Andersen und seinem literarischen Schaffen. Großartig als Hybrid aus Bilderbuch und Graphic Novel illustriert.


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„Hubert Reeves erklärt uns den Ozean“ von Hubert Reeves mit Illustrationen von Daniel Casanave

Ab 8 Jahren

 

In seinem Comic-Roman nimmt der renommierte Astrophysiker Hubert Reeves die Kinder Helene und Mohammed, ihre Lehrerin und uns als Leser auf eine spannende Reise mit, um uns die Zusammenhänge der Ozeane zu erklären. Als Allererstes holt er geschichtlich aus und veranschaulicht uns, wie der Ozean ursprünglich entstanden ist. Die Reise beginnt in der Normandie, wo er uns anhand der Kreidefelsen von Èntretat das immense Alter der Meere veranschaulicht. Unsere Expedition geht dann weiter nach "Le-Mont-Saint-Michel" wo er anhand dieser einzigartigen felsigen Insel die Gezeitenströmungen bildhaft erklärt. So erfahren wir während der langen Reise noch vieles mehr: Woher der Salzgehalt der Meere kommt, warum das Meerwasser immer salzig ist, wie die Farbe des Meeres mit der Sonneneinstrahlung zusammenhängt, wie die Meeresströmungen entstehen und welche Auswirkungen sie auf unser Klima haben. Auch lässt er die Kinder einfache Experimente durchführen, um die Dichte des Wassers zu erklären. Die Reise geht weiter auf die offene See, wo sie schließlich auch eine abenteuerliche Fahrt mit einem Tauchboot unternehmen. Während all dieser Unternehmungen erklärt er anschaulich und gut verständlich die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge. Dadurch wird uns klar, dass dies alles zu einem großen Ganzen gehört und wie wichtig es für uns Menschen ist, die Meere zu schützen.

 

Für alle Wissensbegierigen, die mehr über den Zusammenhang der Natur erfahren möchten.

 

In mir hat dieses Buch auch die Neugierde geweckt, sodass ich während des Lesens soweit wie möglich die angegebenen Orte im Internet recherchiert habe.

 

 

Zum Glück gibt es auch noch weitere Bände aus dieser Serie:

  • "Hubert Reeves erklärt uns den Wald" (Um diesess Buch per Mail zu bestellen einfach hier klicken!)
  • "Hubert Reeves erklärt uns die Artenvielfalt" (Um dieses Buch per Mail zu bestellen einfach hier klicken!)

 


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„Papierklavier“ von Elisabeth Steinkeller mit Illustrationen von Anna Gusella

Ab 15 Jahren

 

Liebes Tagebuch, liebes Skizzenbuch, ja was genau? Dieses außergewöhnliche Buch ist so vieles mehr. Denn Maia, 16 Jahre alt, hat es vor nicht mal zwei Wochen von Oma Sieglinde geschenkt bekommen. Und jetzt ist Oma Sieglinde tot. Eigentlich war sie gar nicht ihre richtige Oma, aber sie hatte für sie, ihre beiden Schwestern und ihre Mutter immer ein offenes Ohr. Und eine offene Tür, ein Stockwerk höher. Und nicht zuletzt hatte sie auch immer wieder mal eine offene Brieftasche, wenn der Kühlschrank wieder einmal leer war. Und sie hatte ein Klavier, das sie liebevoll das Zebra nannten, auf dem Heidi Maias jüngere Schwester spielen durfte, wann immer sie wollte. Um nun für Heidis Klavierstunden aufzukommen, übernimmt Maia neben der Schule eine dritte Schicht in dem Saftladen, in dem sie arbeitet. Einfach hat es Maia wahrlich nicht, aber zum Glück hat sie zwei beste Freundinnen, zu denen sie felsenfest steht und auf die sie sich immer verlassen kann. Und dann gibt es da noch die kleinen Dosen Alltagsglück, die oft nicht mehr als einen Fingerhut füllen, aber alle zusammen mit der Zeit zu einem kleinen See anwachsen, in den du kopfüber springen kannst.

 

Eine durch und durch außergewöhnliche Erzählung in Tagebuchform. Nicht nur außergewöhnlich schön gestaltet; in handschriftlichen Text und großartigen Illustrationen. Sondern es behandelt auch außergewöhnlich spannende Themen wie Liebe, Armut, Familie, Perspektiv(losigkeit), Freundschaft, Aussehen, Arbeitsethik, sexuelle Identität, Glück, Feminismus und Gewalt und bietet so einen spannenden und unterhaltsamen Einblick in den Lebensalltag einer Teenagerin.

 

Papierklavier

Hardcover

Verlag: Beltz&Gelberg

15,40€   


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„Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte“ von Stéphanie Lapointe mit Illustrationen von Marianne Ferrer. Übersetzt von Anne Braun

Ab 12 Jahren

 

Fannys Mutter ist verunglückt, als sie noch sehr klein war. Seither lebt sie mit ihrem ängstlichen Vater, der alles gerne vorhersehbar hätte und immer gleiche Abläufe liebt in Montreal. Doch plötzlich beschließt gerade er spontan zu werden und von einem Tag auf den anderen nach Japan zu reisen. Fanny wird zur Schwester ihrer verstorbenen Mutter verfrachtet, von der sie noch nie etwas gehört hat. Sie beginnt Tagebuch zu schreiben, um mit all ihren Gefühlen und Gedanken, dem Schmerz und der Unsicherheit zurechtzukommen. Zu Beginn scheint alles furchtbar zu sein, vor allem ihr Cousin Henri, der sie zur Weißglut bringt. Doch dann lernt sie die Außenseiterin Leonie kennen und auch Henri entpuppt sich als nicht so unausstehlich wie anfangs gedacht. Gemeinsam machen sich die drei auf eine Spurensuche, um herauszufinden, warum Fanny nichts von der Familie ihrer Mutter wusste und wie diese eigentlich genau gestorben ist?

 

Nicht nur optisch ein wunderbarer Mix aus Schrift, Bildern, Sketchnotes und Briefchen. Auch Fannys Texte im Tagebuchform sind ernst, lustig und verrückt und veranschaulichen ganz wunderbar die komplexe Gedankenwelt einer 14-Jährigen, die vor schwerwiegenden Veränderungen in ihrem Leben steht und sich selbstbewusst ihren Weg sucht.

 

Ein außergewöhnlicher Roman, der durch seine wunderschöne Gestaltung geradezu dazu einlädt, darin zu blättern und sicher nicht nur künstlerisch interessierte LeserInnen begeistern kann, sondern es sicher auch schafft, Lesemuffel zum Lesen zu verführen.

 

Und keine Sorge, wer gar nicht genug von Fanny Cloutier bekommen kann, hat Glück, denn es gibt schon einen zweiten Band

  • „Fanny Cloutier 2 – Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte“

 

Stéphanie Lapointe, Fanny Cloutier

Hardcover

Verlag: Loewe

Preis: 17,50€


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„Haifischzähne“ von Anna Woltz, übersetzt von Andrea Kluitmann

Ab 10 Jahren

 

Atlanta hat einen äußerst waghalsigen Plan. Sie muss innerhalb 24 Stunden eine Radtour rund um das Ijsselmeer schaffen und das sind doch sage und schreiben über 360 km. Sie macht es für ihre Mutter, denn diese hat eine spezielle Liebe zum Ijsselmeer. Aber dann stößt sie nach kurzer Zeit mit Finneley, der auf seinem Rad nach irgendwo unterwegs ist, zusammen. Auch bei ihm hängt seine „Flucht“ von zu hause mit seiner Mutter zusammen. Beide haben aus unterschiedlichen Gründen das gleiche Ziel: Einfach weg von zu hause zu sein! Atlanta um dem unerträglichen Warten, das jetzt seinen Höhepunkt nimmt, zu entfliehen und Finnley weil er sich daheim fehl am Platze und ungeliebt fühlt. Anfangs findet Atlanta Finnleys Gegenwart eher als störend und hätte ihn lieber früher als später los. Aber mit der Zeit ist sie dann doch ganz froh, dass er an ihrer Seite ist. Und für beide nimmt nun eine abenteuerliche Fahrt mit einigen Hindernissen ihren Lauf. Ob sie wohl ihr Ziel erreichen werden?

 

Wer kennt es nicht, dieses Gefühl des unabwendbaren Schicksals vielleicht doch zu entkommen, wenn man nur lange genug und fest daran glaubt – und dabei in die Pedale tritt. Anna Woltz versteht es auch in diesem Buch gekonnt mit sensiblen Themen sehr behutsam, sacht und verständlich umzugehen.


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„Der Zauber von Immerda, Band 1 - Die Suche nach dem verschwundenen Dienstag“ von Dominique Valente, übersetzt von Sandra Knuffinke und Jessika Komina

Ab 8 Jahren

 

 

Die meisten glauben, mit Zauberkräften auf die Welt zu kommen, ist das Beste, was einem passieren kann. Und in Immerda kommt auch jeder mit einer besonderen magischen Fähigkeit zur Welt. Nur Anemona hat leider kein Glück gehabt, denn ihre Zauberkraft, die Gabe, verlorene Sachen wiederzufinden, ist wohl die langweiligste und unmagischste, die man sich vorstellen kann. Doch eines Tages bittet die mächtigste aller Hexen, Moreg Vaine, ausgerechnet sie um Hilfe, denn der letzte Dienstag ist verschwunden und nur Anemona kann ihn wiederfinden! Und so machen sich die zwei ungleichen Hexen gemeinsam mit Anemonas einzigem Freund Oswald, einem miesepetrigen Kobold, auf, um diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Denn vielleicht braucht man ja auch gar keine Supermagie, um die Welt zu retten. Vielleicht muss man einfach nur bereit sein, es zu versuchen.

 

 

 

Ein warmherziges und humorvolles Lesevergnügen voller skurriler Charaktere rund um Freundschaft, Mut und dem Glauben an sich selbst. Diese charmante Geschichte zeigt uns, dass die Welt voller unterschiedlicher Charaktere ist, die alle nicht perfekt sind, aber trotzdem wichtig sind und gebraucht werden.

 

Zum Glück ist auch schon Band 2 erhältlich:

  • „Der Zauberer von Immerda – Ein Hellseher sieht schwarz“ (Um dieses Buch per Mail zu bestellen, einfach hier klicken.)

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„Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief“ von Michelle Cuevas. Übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn

Ab 9 Jahren

 

Thema: Tot und Trauer

 

Diese Geschichte beginnt an einem Nachmittag in der Farbe von Kometen und mit einem Mädchen namens Stella, das ganz in schwarz gekleidet ist. Sie ist ein trauriges Mädchen mit einem Loch im Herzen, denn ihr Vater ist gestorben. Gerade als sie sich nichts sehnlicher wünscht, als alles Schlimme einfach verschwinden lassen zu können, läuft ihr ein ungewöhnliches Etwas zu: ein kleines schwarzes Loch. Sie nennt es Larry und versteckt es kurzerhand einfach in ihrem Zimmer. Und so ein schwarzes Loch ist ganz schön praktisch, denn, es hat ständig Hunger und verschluckt alles, was man nicht brauchen kann wie Staub, schlecht gemachte Kunst vom kleinen Bruder, grauslichem Rosenkohl, die kratzigen Pullover der Tante und sogar alles, was Stella so schmerzlich an ihren Vater erinnert. Doch dann verschluckt Larry unabsichtlich den Familienhund und so bleibt Stella nichts anderes übrig, als sich selbst in einer Badewanne als Raumschiff in Larrys galaktischen Bauch zu begeben. So beginnt eine ungewöhnliche und absurde Reise, in der sich Stella nicht nur dem Schmerz um den Verlust ihres ihren Vater stellt …

 

Mal lustig, mal melancholisch und wunderbar philosophisch. Ein außergewöhnliches Buch, das trotz des ersten Themas rund um Trauer und Verlust hält, was das fröhliche Buchcover verspricht: ein vergnügliches Leseabenteuer.

 

Michelle Cuevas, Der Tag, an dem mir ein kleines schwarzes Loch zulief

Roman

Verlag: FISHCER KJB

13,40€   


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„Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat“ von Marc-Uwe Kling mit Illustrationen von Astrid Henn

Von 6 bis 10 Jahren

 

Es sind Ferien und Opa und Oma sind mal wieder da, um auf Tiffany, Max und Luisa aufzupassen. Und obwohl den drei Kindern inzwischen klar ist, wer hier auf wen aufpassen muss, haben sie den Opa allein in der Küche gelassen. Fehler! Folgendes muss man wissen: Als Opa noch klein war, gab es noch gar keine Wasserkocher. Damals gab es Wasserkessel, die man auf die Herdplatte stellen musste, um das Wasser zu erhitzen. Deshalb war es sicher ein Versehen, dass der Opa den Wasserkocher auf die Herdplatte gestellt und sie dann angemacht hat. Mein Gott, das hättest du riechen sollen! Überall schwarzer Qualm. Als die Eltern dann nach Hause kommen und das ganze Tohuwabohu sehen, stellt sich heraus, dass jeder von ihnen schon mal etwas Dummes gemacht hat. Und viele von ihnen sogar mit einem Wasserkocher. Auch aus Versehen natürlich!!! Und am Ende war es dann doch ziemlich gut vom Opa, dass er den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat, weil die ganze Familie dadurch einen besonders schönen Tag erlebt hat mit Tischtennisturnier, Wasserschlacht, Lagerfeuer und Gruselgeschichten von Wasserkochern.

 

Wieder einmal eine äußerst amüsante Geschichte von Marc-Uwe Kling voller Situationskomik und Weisheit. Durch die größere Schrift und den vielen lustigen Illustrationen auf jeder Doppelseite ein wunderbares Erstlesebuch für schon etwas geübtere Leser.

 

Zum Glück gibt es mehrere Bände rund um Opa, Oma, Tiffany, Max und Luisa:

  • "Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat"
  • "Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat"

 


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„Torkel – Ist Brokoli giftig?“ von Charlotte Habersack mit Illustrationen von Susanne Göhlich

Von 6 bis 8 Jahren

 

Jona mag nichts essen, was grün ist: keine Erbsen, keine Gurken, keinen Salat, keinen Spinat, keine Bohnen, keinen Kohlrabi, kein Wasabi und keinen Brokkoli. Bäh! Nur leider gibt es auch keinen Nachtisch, solange man das Gemüse nicht gegessen hat. Und während Jona noch grübelt, kommt zum Glück Torkel die Giraffe vorbei. Dem schmeckt Grünes eigentlich gut, aber neugierig ist er dann doch und stellt Jona jede Menge Fragen rund ums Essen. Und als Jona dann schließlich doch Nachtisch bekommt, macht es ausnahmsweise gar nichts mehr aus, dass der Wackelpudding grün ist.

 

Eine liebenswerte Geschichte, die sich ganz auf den Dialog zwischen Jona und Torkel konzentriert. Jede Figur hat ihre eigene Schriftfarbe und man findet auf jeder Seite gerade mal einen Satz, was zu schnellen Leseerfolgen führt. Dieses entzückende Frage-Antwort-Spiel steckt voller Witz und ganz nebenbei erfährt man auch noch so einiges über Giraffen und ihre Essgewohnheiten. Ein wunderbares Buch für Leseanfänger.

 

Zum Glück gibt es weites Buch rund um Jona und die neugierige Giraffe Torkel:

  • "Torkel"

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„Herr Röslein“ von Silke Lambeck mit Illustrationen von Karsten Teich

Ab 6 Jahren

 

Seit Moritz mit seiner Familie umgezogen ist, läuft alles schief. Zu Hause ist die Laune am Tiefpunkt und auch in der neuen Schule gibt es Ärger. Zum Glück trifft er den älteren Herrn Röslein, der unter ihm wohnt. Dieser Herr Röslein ist aber kein gewöhnlicher Nachbar und scheint irgendwie magisch zu sein! Schließlich glaubt er nicht nur, was er sieht, so wie all die anderen Erwachsenen und schaut auch ganz genau hin, besonders wenn es um kleine Dinge geht. Kein Wunder also, dass man mit ihm nicht nur wunderbar im Treppenhaus picknicken, sondern auch fantastische Abenteuer erleben kann, denn Herr Röslein weiß, wo man am besten Regenschirme ernten kann, wie man Parktiger beobachtet und das sie am allerliebsten Rosinen essen.

 

Eine wunderbare Geschichte zum Vorlesen voller liebenswürdiger Komik, die trotz der vielen fantastischer Einfälle sehr nahe am Lebensalltag von Kindern bleibt.

 

Zum Glück hat Gerstenberg auch den zweiten Band rund um Moritz und Herrn Röslein neu aufgelegt:

  • "Herr Röslein kommt zurück"

 

Silke Lambeck, Herr Röslein

Hardcover

Verlag: Gerstengerb

Preis: 13,40 €


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„Mr Tiger, Betsy und das magische Wunscheis“ von Sally Gardner mit Illustrationen von Nick Maland. Übersetzt von Susanne Hornfeck.

Ab 6 Jahren

 

Diese zauberhafte Geschichte erzählt von Mut, Hilfsbereitschaft und den Glauben daran, dass Wundervolles passieren kann! Voller einfallsreicher Wortspielereien und wunderschöner Illustrationen auf jeder Seite. Wunderbar zum Vorlesen oder da die Schrift schön groß und die Kapitel recht kurz sind, zum Selberlesen ab 8 Jahren.

 

Diese Geschichte handelt von Mr Tiger, einem kleinen Mädchen namens Betsy K. Glory und einem ziemlich großen Mond. Betsy hat lila Haare und ihre Mama ist eine Meerjungfrau. Da sie aber selbst keinen Fischschwanz hat, lebt sie mit ihrem Papa an Land. Ihr Papa ist für seine höchst wundersamen Eiscremesorten berühmt und die schmecken so gut, dass die Leute aus allen Ecken der Insel kommen, um sie zu essen. Seine neuste Eiskreation „Myrtles Minziges Flunderwunder“ ist besonders köstlich, denn es schmeckt nach Wünschen, nach köstlich mundwässernden Wünschen. Und tatsächlich soll es Früchte geben, die Gongalongbeeren, die Wünsche erfüllen können. Würde man aus ihnen Eiscreme machen, reichte schon ein einziger Schleck, um erfüllt zu bekommen, was auch immer man sich wünscht. Eines Tages erfährt Betsy, dass es mitten auf ihrer Insel tatsächlich jemanden gibt, der den Wunsch eines Gongalongbeereneises ganz dringend gebrauchen kann! Nur ist es praktisch unmöglich, dieses Eis herzustellen, außer man ist ein Mädchen, das an Wunder glaubt und bekommt Hilfe von Mr Tiger, der immer einen Plan in der Hintertatze hat, und seinen erstaunlichen Gongalonen-Zirkusakrobaten.

 

Zum Glück gibt es auch einen zweiten Band rund um Mr Tiger und Betsy:

  • "Mr Tiger, Betsy und das geheimnisvolle Drachenei"

 

Sally Gardner, Mr Tiger, Betsy und das magische Wunscheis

Hardcover

Verlag: dtv

Preis: 13,40 €


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