Unsere aktuellen LeseTIPPS

„Die Hüterin der Drachen: Auf der Suche nach dem letzten Himmelsdrachen“ von Curatoria Draconis mit Illustrationen von Tomislav Tomic

Ab 7 Jahren

 

Willkommen auf der Drachen-Arche!

 

Als Auszubildender begeben wir uns an Bord einer Arche für Drachen, um von den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Experten viel Wissenswertes wie Körperbau, Lebensweise und Eigenschaften der verschiedenen Drachenarten, die es auf der Welt noch gibt, zu erfahren. Die Mission ist überaus wichtig, denn die Lebensräume der Drachen werden immer weiter zerstört und so bieten wir gemeinsam mit der Hüterin der Drachen, Drachen der ganzen Welt Zuflucht und Hilfe.

 

Das wunderschön gestaltete, großformatige „Fantasy-Sachbuch“ ist nicht nur ein ultimativer Drachenführer, sondern thematisiert auch unsere realen Probleme wie das Artensterben durch den Klimawandel, die Verschmutzung der Umwelt und den Rückgang der Lebensräume von Tieren. Besonders hervorgehoben müssen auch die Illustrationen von Tomislav Tomic werden. Diese sind so detailreich und wunderschön, dass man sich gar nicht sattsehen kann.


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„Freddy und Flo gruseln sich vor gar nix!“ von Maria Kling mit Illustrationen von Astrid Henn

Ab 8 Jahren

 

Freddy ist ein neugieriger Junge. Flo ist seine große Schwester und meistens genervt, vor allem von Freddy. Gemeinsam mit ihrem Papa und seiner neuen Freundin ziehen die beiden in ein neues Mehrfamilienhaus in die Nummer 13 gleich neben einem Friedhof um. Aber nicht nur der Standort des neuen Hauses ist gewöhnungsbedürftig. Denn so wundersame Typen wie in diesem Haus ist Freddy noch nie begegnet. Also beschließt er kurzerhand seine neuen Nachbarn auszuspionieren. Schließlich will er später einmal Detektiv werden und ist gut im Rätsel lösen. Die Leute mögen ihn immer gleich und erzählen ihm nach ein paar Minuten ihre Geheimnisse. Er kann halt gut mit Menschen. Nur das seine neuen Nachbarn eben keine Menschen sind! Kann es sein, dass er neuerdings in einem Haus voller übernatürlicher Wesen wie Hexen, Werwölfe und Heinzelmännchen wohnt? Aber zum Glück fürchten sich Freddy und seine Schwester Flo vor gar nix!

 

Eine wunderbar witzige und gar nicht unheimliche Geschichte rund um ein buntes Sammelsurium sagenhafter Wesen und eigenwilliger Charaktere. Spannend erzählt und humorvoll illustriert wird nebenbei auch noch die wichtige Botschaft von Toleranz und Miteinander vermittelt.


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„Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen“ von Anne Gröger mit Illustrationen von Frederic Bertrand

Ab 10 Jahren

 

Achtung in diesem Buch geht es um Leben und Tod!

 

Simons Leben ist gefährlich! Solange er denken kann, ist er krank, für ihn gilt, Vorsicht geht vor und er lebt gerne sicher. Und das aus gutem Grund, denn sein Immunsystem ist quasi schrottreif und so kann schon ein blauer Fleck für ihn lebensgefährlich werden. Deshalb ist sich Samuel, als plötzlich eine kleine Gestalt in schwarzem Umhang und mit Sense in seinem Zimmer steht, auch ganz sicher, dass er sterben muss. Die kleine Gestalt entpuppt sich aber als ein äußerst freches Mädchen, das sich als Frida vorstellt. Sie ist der kleine Tod und möchte einmal der große Tod werden. Und genau deshalb wurde Samuel ihr auch zugewiesen, er soll ihr das Leben zeigen.

 

Diese Aufgabe gestaltet sich aber als äußerst schwierig, denn das Zusammensein mit Frida ist für Samuel mehr als herausfordernd. Sie möchte alles sehen, ausprobieren und kosten!!! Von Regeln hält sie ganz und gar nichts. Und so sorgt Frida für jede Menge Unfug und Unordnung in Samuels Leben. Und dann will sie auch noch unbedingt hinaus auf den Spielplatz! Das ist für Samuel natürlich zu gefährlich, aber da Frida sehr überzeugend oder besser wirklich nervig sein kann, bleibt Samuel nichts anderes übrig, als sich mit Frida hinauszuwagen.

 

Trotz der ernsten Themen wie Krankheit, Verlust, Vertrauen, das Überwinden der eigenen Ängste und der Tod, die in diesem Roman behandelt werden, steckt das Buch voller Witz und absurder Situationen. Eine außergewöhnliche Geschichte für alle, die es auch gerne rabenschwarz und makaber mögen.


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„Biest & Bethany – Nicht zu zähmen: Eine ungeheuerliche Freundschaft “ von Jack Meggitt-Phillips mit Illustrationen von Isabelle Follath

Ab 10 Jahren

 

Leider trügt der Schein oftmals. Ebenezer Tweezer käme dir auf den ersten Blick wahrscheinlich wie ein reizender junger Mann vor, aber in Wahrheit ist er bald schon 512 Jahre alt, und er hat etwas wirklich Schlimmes im Sinn! Denn auf seinen Dachboden wohnt ein Biest mit drei schwarzen Augen, drei schwarzen Zungen und einem riesigen Sabbermaul. Aber es kommt noch schlimmer, denn die zwei haben einen Deal. Für jeden köstlichen Leckerbissen, den Ebenezer für das Biest besorgt, bekommt er eine Belohnung gezaubert. Egal ob diamantbesetzte Kronleuchter oder einen Teddybären. Das Biest kann jeden Gegenstand herzaubern. Auch einen Zaubertrank, der das Altwerden verhindert.

 

Als Nächstes möchte das Biest ein saftiges Kind mit knusprig-schmutzigen Fingernägeln und pummeligen Pausbäckchen probieren. Ebenezer ist es gewohnt, Exotisches wie vom Aussterben bedrohte Tiere oder seltene Antiquitäten für das Biest aufzutreiben, aber ein Kind zu besorgen ist nicht so einfach wie gedacht. Zum Glück wird er im Waisenhaus schnell fündig. Denn dort wohnt Bethany, das wohl schlimmste Kind der ganzen Welt. Sie ist eine unerträgliche Unruhestifterin, der es Freude macht, andere zu ärgern. Niemand mag sie und so macht es eigentlich nichts aus, sie dem Biest zu verfüttern. Leider ist Bethany zu mager, um eine wirklich schmackhafte Mahlzeit für das Biest zu sein, und so bleibt Ebenezer nichts anderes übrig, als dieses fürchterliche Kind ein paar Tage lang zu bewirten.

 

Doch je mehr Zeit Bethany und Ebenezer miteinander verbringen, desto mehr gewöhnen sie sich aneinander. Man könnte fast schon sagen, sie schließen einander ins Herz und werden so etwas wie Freunde? Ob das gut gehen kann? Schließlich knurrt dem Biest schon der Magen …

 

Die Schwarz-Weiß-Illustrationen von Isabelle Follath in Form von Vignetten bis hin zu doppelseitigen Illustrationen sind wunderbar. Vor allem wie sie die durchwegs unsympathischen Charaktere in Scene setzt, unterstützt nochmals die absurde Komik und die humorigen Gruselmomente der Geschichte.

 

Band 1 einer aufregenden neuen Kinderbuch-Reihe, die makabren Humor und klassischen Monster-Horror gekonnt mit einer Prise Wärme und Charme würzt.


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„Bird Girl – Wie mein Glück fliegen lernte“ von Sandy Stark-McGinnis mit Illustrationen von Maria Over. Übersetzt von Catrin Frischer.

Ab 10 Jahren

 

Eine warmherzige, ruhige Geschichte, die uns auf außergewöhnliche Weise verdeutlicht, was zu Hause, Familie und Freundschaft bedeuten kann.

 

Dezember ist erst 11 und weiß nicht nur sehr viel über Vögel, sondern auch schon eine Menge über die Welt. Genug, um den Leuten ihr Geheimnis nicht zu verraten. Denn seit ihre Mutter sie verlassen hat, war Dezember schon bei vielen Pflegeeltern, so vielen, dass sie aufgehört hat, sie zu zählen. Immer wieder fliegt sie aus ihren Pflegefamilien. Und immer wieder muss sie dabei ihr Geheimnis wahren, denn sie ist der festen Überzeugung unter der Narbe an ihrem Rücken verbergen sich Flügel, die eines Tages durch die Haut stoßen. Dann ist es endlich so weit; Dezember wird zu »Bird Girl«. Das starke, unverwundbare Vogelmädchen und kann endlich nach Hause fliegen.

 

Doch dann kommt Dezember in eine neue Pflegestelle: zu Eleanor. Eleanor ist ganz anders als ihre bisherigen Pflegeeltern. Sie kennt sich nicht nur mit Vögeln aus und arbeitet in einer Wildtier-Auffangstation. Sie zwingt Dezember auch zu nichts und lässt sie einfach so sein, wie sie ist. Eines Tages vertraut Eleanor Dezember auch noch die Verantwortung für Henrietta, einen verletzten Rotschwanzbussard an. Gemeinsam wollen die zwei, den verletzten Vogel Selbstvertrauen schenken, damit er wieder fliegen kann. Und während Dezember versucht, Henriettas Vertrauen zu gewinnen, schöpft auch sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder leise Hoffnung. Aber Hoffnung kann auch etwas sein, das Angst macht.

 

Die langsame Annäherung von Dezember und Eleanor, die vielen Missverständnisse und alten Wunden, die dabei aufreißen, werden auf eine sehr feinfühlige Art und Weise und immer nah am Gefühlsleben der Protagonistin erzählt. So ist dieser Roman zwar traurig und herzzerreißend, aber zugleich auch wunderschön und hoffnungsvoll. Ein außergewöhnlich schönes Buch über ein ganz besonderes Mädchen, das es schafft über sich selbst hinauszuwachsen.


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„Die Schule der Wunderdinge – Hokus Pokus Kerzenständer“ von Kira Gembri mit Illustrationen von Marta Kissi

Ab 8 Jahren

 

Tilly ist gerade in die wohl ödeste Stadt der Welt mit einer Schule, die so richtig zu Gähnen ist, gezogen. Doch manchmal entpuppen sich die Dinge, die man sich ganz furchtbar vorstellt, als überaus spannend. Wer hätte auch gedacht, dass es an Tillys neuer Schule eine geheime Tür gibt, die nicht nur lachen kann, sondern auch die geheime Pforte zur Schule der Wunderdinge ist. Und die Schule der Wunderdinge ist ein wahrlich aufregender Ort! Denn die Aufgabe der Wunderschüler ist es, Wunderdinge herzustellen, zu reparieren und zu beschützen und Tilly scheint die perfekte Schülerin zu sein! Doch bevor sie sich eine Wunderschülerin nennen darf, muss sie die Aufnahmeprüfung bestehen und auf ein ausgewähltes Wunderding aufpassen. Tilly bekommt ausgerechnet den auf den ersten Blick staubigen Kerzenständer namens Lux zugeteilt, der sich zwar als sehr liebenswert entpuppt, aber dann auch gleich entführt wird! Zum Glück findet Tilly in der gar nicht so mürrischen Pip und dem gar nicht so verschlossenen Nico neue Freunde und das abenteuerliche Schuljahr kann beginnen.

 

Der Auftakt zu einer neuen liebenswerten magischen Kinderbuchreihe.


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„Rittermut und Drachenblut“ von Cornelia Funke mit Illustrationen von Daniela Kohl

Ab 7 Jahren

 

Das neue Buchprogramm von Loewe WOW! hat fünf spannende und beliebte Geschichten der Bestseller-Autorin Cornelia Funke völlig neu aufgearbeitet und gestaltet. Denn die Lesegewohnheiten junger LeserInnen und Leser haben sich in den letzten Jahren stark verändert und so ist es Zeit für eine neue Erzählweise und eine überarbeitete Text-Bild-Gestaltung. Der Textanteil pro Seite ist weniger, dafür wird der Illustration viel Platz eingeräumt. Und so wurden alle Seiten des Buches von der Illustratorin Daniela Kohl, die viele von euch sicher von der „Mein Lotta-Leben“-Serie kennen, mit viel Witz und Charme bebildert.

 

So lesen sich die Geschichten rund den müden Ritter Oswald von Schimmelstein, dessen Seeschlange von einem grausigen zu einem erstaunlichen Untier wird, vom namenlosen Ritter, der partout nicht die Prinzessin küssen möchte, von der mutigen Ritterin Frieda Ohnefurcht die trickreich eine schreckliche Riesin austrickst, von Ritter Griesbart und seiner unerwarteten Drachenjagd und vom Mäuseritter Gawain von Grauschwanz und seiner tollkühnen Katzenjagd, völlig neu und mit ganz besonders viel Charme.

 

Perfekt zum ersten Selberlesen oder zum Vorlesen für alle, die die Welt der Ritter, Drachen und Prinzessinnen von einer neuen Seite kennenlernen möchten!!!


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„Mein Leben als lexikalische Lücke“ von Kyra Groh

Ab 14 Jahren

 

Für alle, die mehr lesen wollen als nur eine einfache Liebesgeschichte, ein absolutes Muss!! Absolute Leseempfehlung!

 

Das Leben als lexikalische Lücke ist ein Zustand, für den es keinen Begriff gibt und genauso fühlen sich Jule und Ben in ihren Familien.

 

Jule wächst in einer Familie auf, in der über Ausländer hergezogen, für Veganer kein Verständnis gezeigt und die "Fridays-For-Future"-Streiks nur als Grund gesehen wird, die Schule zu schwänzen. Ihr älterer Bruder freundet sich zu alledem mit einer Gruppe Jugendlicher an, die in der rechten Szene beheimatet sind. Ben wiederum lebt mit seiner „übergläubigen“ Mutter in einer kleinen beengten Wohnung auf und bekommt seit jeher zwangsweise ihren Lebensstil aufgebrummt. Einerseits möchte er nichts mehr als aus diesem eingeengten Leben fliehen, anderseits fühlt er sich verantwortlich für seine an ihn klammernde ältere Mutter. Aus diesem Grund macht er, bevor er in Holland sein Medizinstudium beginnen möchte, ein Praktikum in einem Frankfurter Krankenhaus. Und dann treffen die beiden introvertierten, seelenverwandten Menschen aufeinander und verlieben sich ineinander. Das macht ihr Leben um so vieles reicher, aber auch komplizierter.

 

In diesem Buch steckt viel mehr als nur eine einfache Liebesgeschichte. Es werden wichtige Themen angesprochen: Klimaschutz, Rechtsextremismus, Veganismus, Pflegenotstand, die Flüchtlingskrise und der übertriebene Hang zur Religiosität als einziges Lebenselixier.

 

Ein besonderer Reiz des Buches ist, dass es aus zwei Perspektiven geschrieben wurde, so bekommt man immer den Eindruck, wie es dem anderen geht, was er denkt und fühlt. Trotz der teilweisen schweren Thematik ist der Schreibstil locker, leicht und humorvoll. Wunderschön abgerundet wurde das Buch durch einzelne "Wörter des Tages", die Ben regelmäßig in sein Notizbuch, dass er immer mit sich trägt, schreibt, um seinen Wortschatz zu erweitern.

 

Ein kleines Beispiel gefällig? IKIGAI Substantiv, japanisch; wörtlich: lebenswert, eine Passion, etwas, wofür es sich zu leben und morgens aufzustehen lohnt. (S. 201)

 

Kyra Groh, Mein Leben als lexikalische Lücke

Hardcover

Verlag: Atrium

18,50€


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„Clara sammelt“ von Ursula Poznanski mit Illustrationen von Ina Hattenhauer

Von 5 bis 8 Jahren

 

Clara möchte etwas Sammeln. Aber ganz sicher keine Sticker, Briefmarken oder Kastanien! Nein, da muss es noch etwas anderes geben. Etwas Neues! Etwas, das nur Clara sammelt. Steine zum Beispiel, aber nicht irgendwelche, sondern nur Steine, die wie etwas anderes aussehen. Oder Thomasse. Oder das trockenste aller Dinge, Staub. Oder Worte, die sie noch nicht kennt.

 

Aber immer wieder gibt es Schwierigkeiten mit ihren Sammlungen. Mal muss man extra dafür etwas abschneiden und dann gibt es Ärger. Mal muss man stundenlang mit fremden Menschen telefonieren, was die Mama gar nicht freut. Dann werden ihre Schulhefte tropfnass und verschmiert oder die ganze Wohnung fängt fürchterlich zu stinken an und dann, na ratet mal, gibt es Ärger.

 

Kann es sein, dass Clara einfach kein Talent zum Sammeln hat? Doch plötzlich hat sie eine Idee…

 

Eine wunderbar witzige Vorlesegeschichte mit fröhlich frechen Illustrationen voller zusätzlicher Details und kleiner Nebengeschichten. Großartig, um viele schöne Vorlesemomente zu sammeln.

 

Ursula Poznanski, Clara sammelt

Vorlesebuc

Verlag: G&G

Preis: 14,95€


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„Hörnchen & Bär“ von Andreas H. Schmachtl

Ab 4 Jahren

 

Eines Tages ist in dem Wald, in dem Hörnchen wohnt, ein enorm interessantes Gebrumm zu hören. Dieses Gebrumm gehört zu Bär, der gerade unterwegs zum See ist, um zu angeln. Hörnchen und Bär kommen ins Gespräch und finden schnell heraus, dass sie beide das Alleinsein mögen. Ganz klar, dass Hörnchen Bär von da an jeden Tag zum Angeln begleitet! Schließlich sind sie nun allerbeste Freunde.

 

Und schon stecken wir mittendrin in einem echt waldigen Abenteuer, denn mit einem allerbesten Freund kann man natürlich nicht nur angeln, sondern auch wunderbar Turbotoast mit Honig zu essen, es sich an einem stürmischen Regentag gemütlich machen oder ihn tatkräftig bei den Wintervorbereitungen unterstützen. Und obwohl es manchmal ein bisschen anstrengend ist, Hörnchens Freund zu sein, gehören Hörnchen und Bär einfach zusammen wie Käse und Kuchen. (Falls es sich um Käsekuchen handelt!)

 

Die 20 in sich abgeschlossenen Geschichten vom Bestsellerautor Andreas H. Schmachtl eigenen sich hervorragend zum Vorlesen und stecken wie gewöhnt voller entzückender, humorvoller Details. Denn die zwei unterschiedlichen Freunde erleben nicht nur mitreißende Abenteuer, sondern öffnen uns auch die Augen für die Schönheit der Natur und gewähren uns einen Einblick in ihr Waldleben einmal rund ums Jahr.

 

Ein wunderbar fabulierter Vorlesespaß für die ganze Familie!

 

Andreas H. Schmachtl, Hörnchen & Bär

Vorlesebuch

Verlag: Arena

Preis: 16,50 €


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„Mika und das mutigste Mädchen der Welt“ von Pamela Butchart mit Illustrationen von Kate Hindley

Ab 3 Jahren

 

Mika ist ein richtiger Angsthase und fürchtet sich vor allen möglichen Dingen. Vor verbanntem Toast, vor komischen Socken und natürlich entflohen Dinosauriern. Aber am allermeisten fürchtet er sich vor dem Wind. Doch eines Tages trifft er ein Mädchen namens Emily und die fürchtet sich vor gar nichts! Ständig macht sie extrem gefährliche Sachen wie Seil springen oder Tauben füttern. Als Emily an einem stürmischen Tag unbedingt draußen spielen möchte, bleibt Mika keine andere Wahl als sie zu begleiten. (Einer muss Emily ja schließlich beschützen!). Und so erlebt Mika nicht nur eine Überraschung, sondern auch ein riesiges Abenteuer.

 

Grandios und witzig illustriert ermutigt dieses wunderbare Bilderbuch nicht nur Kinder ihre Ängste zu überwinden, sondern steckt auch voller liebenswerter kleiner Details. Man kann nicht anders, als Mika gleich ins Herz zu schließen, mit ihm mitzufühlen und sich über seinen neu gewonnen Mut zu freuen!


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„Kann ich bitte in die Mitte?“ von Susanne Straßer

Ab 2 Jahren

 

"Kommt, wir lesen ein Buch!“ ruft das Kind. "UI, JA!" und schon kommt Hamster, aber vorher holt er noch schnell die anderen. Alle da? So, jetzt kann es losgehen. Doch nicht so schnell, es fehlt noch ein Kissen zum Kuscheln und "AUTSCH!" da sitz jemand auf dem Schwanz des Löwen. Und außerdem möchte der Fisch bitte in die Mitte. Und dann kommt auch noch das Nashorn angestürmt! Ob das Zebra, die Katze, das Kind, der Storch, der Löwe, der Fisch und der Hamster wohl jemals dazu kommen ihr Buch zu lesen?

 

Eine lustige Geschichte voller Turbulenzen und überraschender Wendungen. Mit frechem Strich und viel Emotion illustriert.


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"Shelter" von Ursula Poznanski

Ab 14 Jahren

 

Die Idee war völlig verrückt, und sie wären niemals darauf gekommen, wenn die Party nicht so aus dem Ruder gelaufen wäre. Aus einer Katerlaune heraus erfinden Benny und seine Freunde eine irre Geschichte über außerirdische Besucher und verbreiten sie im Internet. Gespannt wartet die Clique ab, was passiert. Zu ihrer eigenen Überraschung nehmen immer mehr Menschen die Sache für bare Münze und Bennys Versuche, alles aufzuklären, bringen ihn schon bald in Lebensgefahr.

 

Was, wenn du dir eine völlig absurde Geschichte ausdenkst, sie zum Spaß in die Welt setzt und plötzlich alle daran glauben? Ein schockierender Thriller über einen Streich, der zur verwirrenden Realität wird.

 

Ursula Poznanski, Shelter

Hardcover

Verlag: Loewe

20,60€


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"Vergiss mein nicht - was man bei Licht nicht sehen kann" von Kerstin Gier

Ab 14 Jahren

 

Quinn, 18, ist ein absoluter Sonnyboy, er ist beliebt und umschwärmt. Das Nachbarsmädchen Matilda liebt Fantasyromane und ist ganz bestimmt nicht sein Typ. Sie hat es nicht einfach, da sie für ihre extrem religiöse Familie verspottet wird. Als Quinn nach einem schweren Unfall im Rollstuhl landet und sich von seinem Bekanntenkreis abwendet, macht er durch ein Missverständnis zwangsweise nähere Bekanntschaft mit Matilda. In ihr findet er eine Freundin, mit der er über die außergewöhnlichen und unheimlichen Ereignisse, die ihm seit seinem Unfall passieren, sprechen kann. Ob die beiden es wohl schaffen, die Probleme von Quinn zu lösen????

 

Zum Schluss noch eine kleine Kostprobe aus diesem spannenden und aus zwei Perspektiven erzählten Romantasy-Roman:

 

"Und wenn das hier kein Fantasyroman wäre, sondern Wirklichkeit?" Matilda sah ihn an. "Dann hieße das, wir sind offiziell verrückt." Quinn lachte. "Aber macht es nicht viel mehr Spaß, zu zweit verrückt zu sein?"

 

Kerstin Gier, Vergiss mein nicht

Hardcover

Verlag: FISCHER

20,60€


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"Drachenreiter - Der Fluch der Aurelia" von Cornelia Funke und mit Illustrationen der Autorin

Ab 10 Jahren

 

Endlich! Ben ist an den Saum des Himmels gereist, um Lungs Nachwuchs kennenzulernen. Denn was gibt es Aufregenderes als junge Drachen? Aber da ruft auch schon das nächste Abenteuer nach dem Drachenreiter: die Aurelia, ein riesiges Lebewesen aus der Tiefsee, hält auf die kalifornische Küste zu. Sie bringt Saat für neue Fabelwesen. Aber man muss der Aurelia friedlich begegnen. Fühlt sie sich bedroht, nimmt sie ihre kostbare Saat mit sich und all die Fabelwesen, die die Wiesengrunds zu beschützen versuchen, würden verschwinden - die jungen Drachen eingeschlossen. Und als wäre das noch nicht genug, wittert ein Feind Barnabas endlich seine Chance.

 

Der dritte Teil der "Drachenreiter"-Serie.


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„Lecker-Schmecker-Reime“ von Cornelia Boese mit Illustrationen von Ina Hattenauer

Ab 2 Jahren

 

Nicht nur für Kinder ist Essen ein großes Thema und vergnüglicher als in diesem entzückenden Pappbilderbuch kann man es fast gar nicht präsentieren.

 

Denn was gibt Wim Würmchen Riesenkraft?

Ein Tröpfchen süßer Apfelsaft!

 

Auf jeweils einer Doppelseite zeigen Autorin und Illustratorin, wie viel Spaß das Essen machen kann, indem sie vertraute Speisen wie Nudeln und Eis und bekannte Tiere wie Elch und Giraffe zusammen in einem neuen Kontext setzten. Die Reime sind nicht nur vergnüglich zu lesen, sondern auch die mit frechem Strich gezeichneten Illustration bietet einiges zum Entdecken.

 

Verspielt, humorvoll, bunt, fröhlich und verrückt; ein kunterbunter Reimespaß für die ganze Familie!


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„Klima im Wandel“ von Ruth Omphalius und Monika Azakli

Ab 12 Jahren

 

Es ist erstaunlich, wie viel Wissenswertes, Erhellendes und Erschreckendes auf nur 155 Seiten stecken können! Dieses handliche Sachbuch aus der „Arena Bibliothek des Wissens“ Reihe macht es sich zur Aufgabe, all die komplexen Aspekte, mit denen wir es beim Klimawandel zu tun haben, so zu erklären, dass jede und jeder sie verstehen kann. Schließlich beginnt alles mit Wissen. Und wer mehr weiß, kann mehr verändern.

 

Es werden viele Themen, angefangen bei dem Unterschied zwischen Witterung, Wetter und Klima, über die Wichtigkeit des globalen Förderbands, die unterschiedlichen Bedeutungen von Treibhausgasen bis hin zu zur Geschichte der FridaysForFuture-Bewegung angeschnitten und anschaulich erklärt.

 

Obwohl viele der hier angesprochen Sachverhalte erschreckend und unbequem sind, schaffen es die Autorinnen doch, diese Fakten unterhaltsam und mit einem Sinn für Humor zu thematisieren. Denn wer hätte gedacht, dass 29.000 Plastikentchen einen entscheidenden Schritt in der Klimaforschung vorangebracht haben? Oder dass die richtige Diät für Kühe gut für das Klima ist?

 

Der Fließtext wird immer wieder durch kleine Einschübe zu interessanten Themen wie zum Beispiel einen Ausblick auf einen ganz normalen Montagmorgen im Jahr 2030, schwarz-weiß Bilder und Grafiken aufgelockert.

 

Ein interessantes und hochaktuelles Sachbüchlein, dass sicher nicht nur jungen Menschen, sondern auch Erwachsenen neue Erkenntnisse bringen kann.


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„Was passiert mit unserem Klima? So hast du den Klimawandel und seine Folgen noch nie gesehen“

Ab 10 Jahren

 

Eines der anschaulichsten Sachbücher rund um das Thema Klimawandel.

 

Besonders an diesem Buch ist die gelungene Gestaltung, die es schafft, Fakten auf einen Blick verständlich ins Bild zu setzen. Auf jeweils einer Doppelseite werden mithilfe von Infografik-Karten, die weltweite Vergleiche ersichtlich machen und Fotos mit spektakulären Aussichten und eindrucksvollen 3D-Grafiken, wesentliche Aspekte, von den Ursachen bis zu den Folgen geschickt in den Fokus gerückt. So schafft es dieses Sachbuch auch komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen.

 

In kurzen, verständlichen Abschnitten wird über Themen wie die Entstehung des Erdklimas, die Ursachen des Klimawandels und dessen Folgen wie Extremwetter, bedrohte Tierarten und Existenzen informiert. Abschließend wird deutlich gemacht, dass man sowohl im Großen, zum Beispiel durch erneuerbare Energien, aber auch im Kleinen und Alltäglichem etwas tun kann.

 

Ein umfassend und fundiertes Sachbuch, das zum Nach- und Umdenken anregt. Sicher auch ideal als begleitendes Material in der Schule!


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„Palmen am Nordpol: Alles über den Klimawandel“ von Marc ter Horst mit Illustrationen von Wendy Panders. Übersetzt von Rolf Erdorf.

Ab 10 Jahren

 

Was sind die Gründe für den Klimawandel? Und was haben Palmen am Nordpol damit zu tun?

 

Um diese spannenden Fragen und die komplexen Zusammenhänge, die dafür verantwortlich sind, zu klären, ziehen der Autor Marc ter Horst und die Illustratorin Wendy Panders einen Bogen von der Entwicklung des Klimas angefangen bei der Frühgeschichte, über die Erforschung und die Ursachen des Klimawandels in der Gegenwart bis hin zu deren Folgen in der Zukunft. Auch das ständige Hin und Her in Sachen Klimawandel wird in einem eigenen Kapitel thematisiert.

 

In verständlicher und sehr unterhaltsamer Sprache, gut in einzelne Themenblöcke pro Doppelseite strukturiert, werden so die Zusammenhänge des Klimawandels anhand der Erdgeschichte und der historischen Entwicklungen analysiert. So werden nicht nur Grundlagen vermittelt, sondern auch ein Verständnis für die großen Zusammenhänge vermittelt und Fragen aufgeworfen, die sicher nicht nur Kindern ins Grübeln bringen.

 

Die zahlreichen klar gestalteten Illustrationen lockern die ernsten Themen nicht nur auf, sondern erläutern zusätzlich noch einmal das Geschriebene und die klare Strukturierung macht es leicht, sich gezielt in dem Buch zurechtzufinden.

 

Mit diesem leicht und unterhaltsam zu lesenden, sehr informativen und umfassenden Sachbuch zum Thema Klimawandel macht Wissen einfach Spaß!


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„Das ist auch meine Welt“ von Gerda Raidt

Ab 7 Jahren

 

Unsere Erde ist an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt und ächzt unter uns Menschen. Wir bebauen, verschmutzen, wir kaufen, verbrauchen, reisen, blasen Abgas in die Luft ... Was denkst du? Soll es so weitergehen? Oder glaubst du, wir können etwas besser machen?

 

Mit all diesen Fragen beschäftigt sich die Autorin und Illustratorin Gerda Raidt in diesem in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Buch! Anhand der Themenkomplexe Essen, Konsum, Mobilität und Energie erklärt sie uns nicht nur, welche Folgen unser Handeln für unsere Umwelt hat, sondern stellt auch direkt Fragen, die zum Nachdenken anregen. Das macht sie sehr geschickt und ansprechend, indem sie sich selbst ins Buch hineingezeichnet hat. Dabei kommt die Autorin auch immer wieder mit anderen Menschen ins Gespräch, die Gegenpositionen zu ihren Kommentaren einnehmen. Einem Bauern beispielsweise oder einer Rentnerin. So gelingt es Gerda Raidt, eine Vielfalt an Meinungen und Ansichtsweisen mit einzubeziehen und die gesellschaftliche Brisanz des Themas aufzuzeigen.

 

Obwohl sie in kurzen Absätzen und einfach verständlich erklärt, schafft sie es, komplexe Zusammenhänge und globale Verstrickungen nachvollziehbar zu machen und spricht auch unangenehme Themen direkt an. Immer wieder bezieht sie die LeserInnen aktiv mit ein sich mit der Frage „Wie wollen wir leben?“ zu beschäftigen.

 

Auch der Verlag hat sich das Thema Umwelt konsequent zu Herzen genommen und hat das Buch in Deutschland auf ungebleichtem Recyclingpapier mit unbedenklichen, kreislauffähigen Farben drucken lassen.

 

Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches und zu empfehlendes Buch!!!


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„Weltkugel 6: Gemeinsam retten wir die Erde“ von Louise Spilsbury mit Illustrationen von Hanane Kai. Übersetzt von Kristina Petersen.

Ab 5 Jahren

 

Ein gelungenes Sachbilderbuch rund um aktiven Umweltschutz, dass verschiedene Aspekte dieses Themas beleuchtet und damit einen guten Anlass bietet, auch schon mit kleineren Kindern ins Gespräch zu kommen. In einfacher Sprache und kurzen Sätzen werden Sachverhalte wie Recycling oder die Mechanismen der Warenproduktion immer nahe am Kinderalltag erklärt.

 

Die in Buntstift-Optik illustrierten Szenenbilder unterstützen das Geschriebene noch einmal anschaulich. Besonders schön ist, dass es nicht nur eine Hauptperson gibt, sondern viele Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern gezeigt werden. Umweltschutz ist ja aber auch ein Thema, das alle betrifft.

 

Ein Glossar, der die wichtigsten Begriffe erklärte sowie eine Seite mit weiterführenden Links, rundet dieses kindgerechte Sachbuch ab.


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„Hieronymus oder Wie man wild wird“ von Annette Pehnt mit Illustrationen von Henrike Wilson

Ab 8 Jahren

 

Ein wunderbares Buch zum Vor- oder Selberlesen, in dem die zwei Hauptcharaktere so richtig über sich hinauswachsen und lernen, zu sich selbst und ihrer eigenen Meinung zu stehen. Mit wunderschönen Illustrationen in Grautönen in Holzschnitt-Optik, die zusätzlich für Charakter, Witz und Atmosphäre sorgen.

 

Luki staunt nicht schlecht, als er eines Tages ein Kratzen an seiner Fensterscheibe hört. Oder war es doch eher ein Klopfen? Und er staunt noch viel mehr, als er plötzlich in die zwei glitzernden schwarzen Augen eines Waschbären schaut, der auch noch redet! Und das auch noch besonders höflich. Sein Name ist Hieronymus und er hat ein Problem, denn seine Geschwister halten ihn für zu zahm und haben ihn deshalb verstoßen und zu den Menschen geschickt. Hieronymus tut Luki leid, denn auch er hat es mit seinen Mitschülern nicht immer leicht. Weil er nicht gut kicken kann, nie Zeit hat und sehr gut in Schule ist, nennen sie ihn "Luki das Schulass“ oder noch gemeinere Sachen und so beschließt Luki, obwohl er ganz sicher kein Experte ist, Hieronymus beim Wildwerden zu helfen.

 

Vernünftig, wie die beiden nun einmal sind, machen sie sich einen Plan, einen Wildheitsplan für Hieronymus und für Luki machen sie gleich einen mit. Doch so richtig wissen die zwei eigentlich gar nicht, was es überhaupt heißt wild zu sein. Und wer sagt überhaupt, dass so ein wildes Leben besser ist? Und geht auch wild und höflich?

 

Eine spannende Geschichte mit vielen überraschenden Wendungen, die man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, darüber, was es heißt, ein wahrer Freund zu sein.


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„Der Himmel über dem Platz“ von Martina Wildner mit einer Coverillustration von Felicitas Horstschäfer

Ab 12 Jahren

 

Das Schönste am Fußball: Alles ist einfach und klar. Ein Tor ist ein Tor und ein Fallrückzieher, falls man ihn kann, ein Fallrückzieher. Das normale Leben hingehen ist voller Uneindeutigkeiten und Halbwahrheiten vor allem dann, wenn man ein Mädchen ist und Fußball spielt. Und noch schlimmer wird es, wenn man als Mädchen in eine Jungenmannschaft wechselt. Vor allem wenn man zu Blau-Weiß wechselt, einem echten Männerverein ohne Frauenabteilung. Jolanda, Jo genannt, großer Traum aber ist es, in die Nationalmannschaft zu kommen. Und so geht es für sie in diesem aberwitzig heißen Sommer um alles. Einerseits darum, gegen Vorurteile aus allen Richtungen gewappnet zu sein, denn nicht nur ihre Mitspieler haben Probleme damit, ein Mädchen in der Mannschaft zu haben, sondern auch deren Eltern. Andererseits darum, sich vor dem eigenen, überambitionierten Vater und sich selbst zu beweisen. Zum Glück ist aber nicht alles nur Schwarz oder Weiß, Ronaldo oder Messi, gewonnen oder verloren, denn Jo bekommt auch Unterstützung aus einer teilweise recht unerwarteten Ecke. Und so erkennt sie, dass ihr größtes Hindernis tatsächlich sie selbst ist und dass sie allem trotzen, und alles schaffen kann, wenn sie beginnt, sich selbst und ihrem Können zu vertrauen.

 

Eine authentisch erzählte Geschichte voller Humor und Tiefgang rund um das Thema Frauen im Fußball.

 

Martina Wildner, Der Himmel über dem Platz

Hardcover

Verlag: Beltz & Gelberg

Preis: 14,40€


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„Das Glück wartet nur bis um vier“ von Kate O´Shaughnessy. Übersetzt von Barbara Lehnerer.

Ab 10 Jahren

 

May lebt mit ihrer Mutter in einer Wohnwagensiedlung in Louisiana. Ihren Vater kennt sie nicht. Das Einzige, was sie jemals von ihm hatte, ist eine Nachricht auf der Mailbox eines alten Handys ihrer Mutter. Eines Tages hört May die Stimme ihres Vaters, der im Radio eine Musiksendung moderiert. Sie ist sich sicher, dass er es sein muss, und ihr sehnlichster Wunsch ist es, ihn kennenzulernen. Zum Glück veranstaltet ihr Vater mit dem Sender einen Gesangswettbewerb und da trifft es sich besonders gut, dass ihre Mutter ausgerechnet jetzt auf eine Konzerttour geht und sie von ihrer strengen Nachbarin betreut wird. Doch wie soll sie zu diesem Wettbewerb nach Nashville kommen? Doch manchmal kommt die Hilfe von einer strengen, aber gutherzigen Nachbarin, von der man dies niemals erwartet hätte. Und so begleiten wir May auf einer abenteuerlichen Fahrt Richtung Nashville mit vielen Erlebnissen und Hindernissen. Ob ihr Traum, ihren Vater zu treffen, dort wohl in Erfüllung geht?

 

Ein überaus gefühlvolles, aber auch sehr spannendes Buch über eine Einzelgängerin, die Mut beweist und merkt, dass viel mehr in ihr steckt, als sie jemals vermutet hatte.


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„Wenn Bären baden“ von Ulla Mersmeyer

Ab 4 Jahren

 

Quietschvergnügt macht sich das Schwein auf den Weg zum See, um bei diesem schönen Wetter einen Planschtag einlegen. Gut ausgerüstet mit Schwimmreifen, Schwimmflügeln und Badebrille muss es dort aber feststellen, dass sich zwar Badegäste am Ufer tummeln, aber keiner sich traut, ins Wasser zu hüpfen. Denn der Bär trainiert in diesem Sommer für die anstehenden Schwimmmeisterschaften und duldet deshalb niemand anderen im See. Davon ist das Schwein aber wenig beeindruckt und wagt sofort den Sprung ins kühle Nass. Ob das gut gehen kann?


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„Dinge die so nicht bleiben können“ von Michael Gerard Bauer. Übersetzt von Ute Mihr.

Ab 14 Jahren

 

In humorvollem, selbstironischem Ton erzählt uns ein stinknormaler Typ, wie er am Tag der offenen Tür der Landesuniversität auf ein falsches Mädchen trifft. Nicht nur Fridas Äußeres ist interessant, sie hat auch die interessante Angewohnheit, sich Geschichten auszudenken und diese als Wahrheit zu präsentieren. Doch als etwas Unerwartetes passiert, fängt die coole Fassade, die sich Frida aufgebaut hat, zu bröckeln an und Sebastian beginnt sich zu fragen, wie viel von dem, was Frida ihn über sich erzählt hat, wirklich wahr ist. Ist er für sie bloß ein weiterer Zuhörer für ihre Theatervorstellung? Spielt die Wahrheit überhaupt immer die wichtigste Rolle? Und wie gut kann man jemanden an nur einen Tag kennenlernen?

 

Eine zarte Liebesgeschichte voller unterhaltsamer Dialoge, absurder Situationen und überraschender Wendungen.

 

Dinge die so nicht

Hardcover

Verlag: Hanser

15,50€


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„Mission Hollercamp – Das verlassene Boot“ von Lena Hach mit Illustrationen von Lisa Hänsch

Ab 10 Jahren

 

Für die Familien von Leon, Emily und Jakub heißt es jeden Sommer auf zum Camping an den Hollersee! Dort treffen sie sich um himmlische Wochen voller Sonne, Baden und Eis mitten in der Natur zu genießen. Doch dieses Mal ist etwas anders, denn die Ferienreise wird von rätselhaften Ereignissen überschattet. Leon, Emily und Jakub nehmen die Fährte auf ...

 

„Das verlassene Boot“ ist schon Band 2 der Hollercamp-Serie aus der Feder von Lena Hach. Während die drei Freunde im ersten Band „Der unheimliche Fremde“ auf der Spur eines merkwürdigen Fremden, der stets barfuß unterwegs ist sind, kommen sie im zweiten Band gar nicht zur Ruhe. Die drei haben sich Feinde auf dem Campingplatz gemacht, die wieder fiese Pläne gegen sie schmieden. Außerdem ist ihr Freund aus dem letzten Urlaub verschwunden und so bleibt Leon, Emily und Jakub nichts anderes übrig, als wieder zu ermitteln.

 

Eine neue spannende Serie in authentischem Erzählton voller liebenswerter Charaktere, die auch Macken und Kanten haben dürfen rund um die Themen Freundschaft, Abenteuer, Ferien und Zusammenhalt.

 

  • Mission Hollercamp Band 1 - Der unheimliche Fremde
  • Mission Hollercamp Band 2 - Das verlassene Boot
  • Mission Hollercamp Band 3 - Der rätselhafte Schatz (erscheint im Juli 2021)

 


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„Emilio und das Meer“ von Elisa Sabatinelli mit Illustrationen von Iacopo Bruno. Übersetzt von Krinstina Scharmacher-Schreiber.

Ab 6 Jahren

 

Emilio liebt das Meer genauso wie seine ganze Familie und er liebt das Seemannsgarn, das sein Opa spinnt. Meistens weiß er nicht genau, welche dieser Geschichten wahr und welche erfunden sind. Nur die Geschichte von der Perle, die ist ganz und gar wahr, da sind sich alle sicher! Es ist die kostbarste, die weißeste und die reinste Perle der Welt und sie strahlt so schön wie ein Stern. Als Emilio bei seinem allersten Tauchgang genau diese Perle findet, kann er sein Glück nicht fassen. Doch der Perle scheint es an Land nicht so gut zu gehen. Es ist, als hätte sie Heimweh, denn sie verliert langsam ihr Leuchten. Also beschließt Emilio der Perle zu helfen und sie zurück ins Meer zu bringen. Aber wie soll man das Anstellen, wenn am Strand Tag und Nacht Gauner lauern, um sich die Perle unter den Nagel zu reißen?

 

Eine Geschichte zum Vorlesen mit zahlreichen wunderschönen Illustrationen, die verzaubert und einem die unendliche Schönheit und Faszination des Meeres mit all seinen Schätzen und Geheimnissen näherbringt.

 

Elisa Sabatinelli, Emilio und das Meer

Vorlesebuch

Verlag: Coppenrath

Preis: 13,40 €


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„Calypsos Irrfahrt“ von Cornelia Franz

Ab 10 Jahren

 

Oscar macht im Sommer mit seinen Eltern und der alten Hundedame Lucy einen 4-wöchigen Segeltörn im Mittelmeer. Eigentlich hätte er sehr gern seinen Freund Yannik mitgenommen, aber das wollten seine Eltern nicht. Oder er wäre gerne auf ein Fußballcamp mit seinen Freunden gefahren, aber stattdessen liegt er jetzt auf einem Segelboot und langweilt sich schon am 3. Tag. Das werden sicherlich die ödesten Ferien seines Lebens. Eines Nachmittags nimmt Lucy plötzlich eine Witterung auf und nach anfänglichen Winseln wird sie immer nervöser und kläfft. Oskar folgt ihrem Blick und erkennt einen kleinen roten Punkt am Horizont, der sich schon bald als ein Rettungsring entpuppt. An diesem Rettungsring halten sich zwei Kinder mit letzter Kraft fest. Sie ziehen die Flüchtlingskinder aus dem Wasser und versorgen sie. Nun nimmt ihre Urlaubsfahrt eine überraschende Wendung, denn die Eltern versuchen die beiden Kinder irgendwo an Land zu bringen, damit ihnen geholfen werden kann. Das stellt sich aber als äußerst schwieriges Unterfangen dar, da sich niemand für die Flüchtlinge verantwortlich fühlt. Wie ihr Urlaub wohl enden wird? So viel sei auf jeden Fall gesagt, langweilig ist es Oskar nicht mehr.

 

Ein eindrucksvolles, lebensnahes, spannendes Buch, das es sehr gut schafft, uns direkt in diese immer wieder aktuelle Situation zu versetzen.


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„Warten auf Wind“ von Oskar Kroon übersetzt von Stefan Pluschkat

Ab 12 Jahren

 

Es ist ein brennend heißer Sommer, den Vinga wie jedes Jahr bei ihrem Großvater auf der Insel verbringt. Auf der Insel ist alles wie immer: ihr geliebter Großvater, das Meer, die Ruhe. Doch dieses Jahr ist etwas anders. In Vinga drinnen ist etwas anders. Einerseits ist da die Sache mit ihren Eltern und die Angst, dass ihr Papa verschwindet oder schon verschwunden ist. Für immer. Dann ist da noch die Sache mit dem Boot, der Schnigge, die ihr ihr Großvater geschenkt hat und die sie noch seetauglich machen muss, bevor sie damit aufs Meer kann. Das Meer, das randvoll mit Geheimnissen ist und in dem es so viel zu entdecken gibt. Und dann ist da noch die Sache mit Ruth. Ruth, die alles hasst, Boote, Inseln, das Meer, einfach alles. Und plötzlich spürt Vinga ein Gefühl, ein Prickeln im Bauch. Ein Gefühl, als wäre alles durcheinander, aber trotzdem irgendwie gut.

 

Ein Buch, dass unter die Haut geht, das mitfühlen und nachdenken lässt.

 

Oskar Kroon, Warten auf Wind

Hardcover

Verlag: Hummelburg

Preis: 13,40€


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