„Rosalie: Als mein Vater im Krieg war“ von Timothée de Fombelle mit Illustrationen von Isabelle Arsenault. Übersetzt von Tobias Scheffel und Sabine Grebing.

Ab 9  Jahren

 

Frankreich, Winter 1916: Immer schon, seit Rosalie geboren wurde, herrscht Krieg. Sie hat keine anderen Erinnerungen, davor war sie zu klein. Ihr Vater ist an der Front und ihre Mutter arbeitet in der Fabrik. Rosalie darf ausnahmsweise in der Schule bei den Großen sitzen und zeichnen, während ihre Mutter arbeitet. Manchmal bekommt sie Briefe vom Vater, die ihr die Mutter abends müde vorliest, manchmal nichts. Ihre Mutter berichtet von Dingen, die ihr Vater mit ihnen tun möchte, wenn der Krieg vorbei ist. Aber Rosalie mag diese Geschichten nicht. Rosalie hat ein Geheimnis, sie ist ein Soldat. Hauptmann Rosalie. Sie spioniert den Feind aus. Sie hat sich als fünfeinhalbjähriges Mädchen getarnt. Um nicht aufzufallen, trägt sie keinen Helm und keine Uniform. Sie ist auf geheimer Mission und darf sich nichts anmerken lassen. Denn es gibt da etwas, das sie unbedingt wissen muss!

 

Die eindrucksvollen und kunstvollen Illustrationen von Isabelle Arsenault nehmen uns mit ihrem feinen, pointierten Strich und dem spannenden Einsatz von Farbe mit in die graue Welt von Rosalie und unterstützen diese stille Geschichte aus kindlicher Sicht sehr feinfühlig und ausdrucksstark.

 

Ein außergewöhnliches Buch über ein mutiges Mädchen, die große Feinfühligkeit von Kindern und die Suche nach der Wahrheit.


 

Timothée de Fombelle, Rosalie: Als mein Vater im Krieg war

Bilderbuch

Verlag: ‎ Gerstenberg

15,50€


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